Die kreative Verwandtschaft der Poschenrieder Mühle:
Am 6. November stellte Christoph Poschenrieder seinen neuen Roman „Fräulein Hedwig“ in der Buchhandlung Bücherwurm in Regensburg vor.
Sein neuer Roman ist ein stilles, aber eindringliches Buch über das Schicksal einer Frau, die zwischen Jahrhundertwende und NS-Zeit in ihrer Rolle gefangen ist — als Lehrerin, als Tochter, als psychisch fragile Einzelgängerin. Fräulein Hedwig, das war Fräulein Hedwig Poschenrieder, geboren am 3. März 1884, gestorben am 25. Juli 1944.
Der Roman rekonstruiert ihr Leben aus den wenigen Dokumenten, die sich im Familienbesitz fanden, und ergänzt sie durch offizielle Dokumente, Krankenakten und viele weiteren Details, die der Autor bei seiner umfangreichen Recherche zusammenträgt.



Fräulein Hedwig ist ein Buch für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich auf die leisen Register des Erzählens einzulassen; für jene, die historische Stoffe nicht als Dekoration, sondern als moralisches Experiment begreifen; für alle, die das Unspektakuläre als Ort der Wahrheit schätzen.
Poschenrieder hat einen Roman geschrieben, der nicht schreit, sondern nachhallt – und der beweist, dass auch die sanfteste Sprache die härtesten Fragen stellen kann.
